white duck Azure News 08/2021: Azure Red Hat OpenShift 4.7, neue Features Azure Database für PostgreSQL und MySQL, Point-in-Time-Wiederherstellung bei Azure Cosmos DB und mehr

CSP2: Microsoft Azure News - August 2021

Die Cloud-Expert*innen des Telekom Cloud Solution Partners white duck aus Rosenheim recherchieren jeden Monat die wichtigsten Neuerungen zu Microsoft Azure und stellen diese in einem übersichtlichen Blogbeitrag zusammen. Wir filtern daraus immer die Top 5 Azure News des Monats heraus, die Sie unbedingt auf dem Schirm haben sollten.

1. Allgemeine Verfügbarkeit: Azure Red Hat OpenShift unterstützt jetzt OpenShift 4.7

Microsoft und Red Hat arbeiten bei der Bereitstellung der Azure Red Hat OpenShift-Dienste zusammen. Dabei handelt es sich um ein hochverfügbares und vollständig verwaltetes OpenShift-Cluster, das auf die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen der Nutzer*innen angepasst werden kann. Auf Basis Ihrer bereits implementierten Tools und Arbeitsprozesse können Sie Registry, Netzwerke, Storage sowie CI/CD nutzen. Außerdem ist es möglich, integrierte Lösungen für die automatisierte Codeverwaltung und Container- oder Anwendungs-Builds zu verwenden. Die Lösung ist dabei frei skalierbar.

Die neuste Version der Azure Red Hat OpenShift-Dienste bietet jetzt Unterstützung für OpenShift 4.7 und verwendet Kubernetes 1.20 mit der CRI-O-Laufzeit. Für einen tieferen Einblick in alle Funktionen konsultieren Sie bitte die Microsoft-Dokumentation.

2. Neue Features für Azure Database für PostgreSQL Flexible Server und MySQL Flexible Server

Für Azure Database für PostgreSQL Flexible Server und MySQL Flexible Server sind neue Features erschienen, die den Arbeitsalltag weiter vereinfachen.

Public Preview: Azure Database für PostgreSQL Flexible Server – Private DNS Zonen-Integration

Mit diesem neuen Feature ist es möglich, zwei Flexible Server von Azure Database for PostgreSQL zu verbinden. Zudem kann ein FQDN (Fully Qualified Domain Name) in Peering-Netzwerken für den Flexible Server verwendet werden, um die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern.

Azure Database für PostgreSQL und MySQL Flexible Server – Buchung per Reserved Instance jetzt in der Public Preview verfügbar

Im Gegensatz zum Pay-as-you-go-Modell reservieren Sie bei der Reserved Instances-Buchung eine Instanz für einen bestimmten Zeitraum (ein oder drei Jahre) und erhalten damit große Rabatte auf die Computekosten. Dieses Feature ist jetzt für Azure Database for PostgreSQL and MySQL verfügbar.

3. Allgemein verfügbar: Public DNS-Unterstützung für private Azure Kubernetes Service-Cluster

Sie können jetzt ein öffentliches DNS in Kombination mit privaten Azure Kubernetes Service Clustern verwenden. Diese Möglichkeit ist vor allem in Peering-Szenarios oder bei Multi- bzw. Hybrid-Cloud-Implementierungen hilfreich. Die neue Funktion vereinfacht vor allem die Namensauflösung. Sie können --enable-public-fqdn bei der Bereitstellung eines privaten AKS-Clusters spezifizieren und es wird ein zusätzlicher Eintrag für den FQDN (Fully Qualified Domain Name) auf dem Azure Public DNS erstellt. Wenn Sie mit --private-dns-zone none keine private DNS-Zone einstellen, wird nur ein öffentlicher FQDN erstellt.

Eine Verbindung zum privaten Cluster können Sie auf verschiedene Arten herstellen:

4. Allgemein verfügbar: Unterstützung für Kubernetes 1.21 bei Azure Kubernetes Service

Azure Kubernetes Service bietet ab sofort Unterstützung für Kubernetes 1.21. Mit dem Kubernetes-Update sind vorhandene Funktionen verbessert und neue Funktionen hinzugefügt worden. Eine vollständige Liste der Änderungen finden Sie im Changelog des offiziellen Releases über GitHub. Zu den wichtigsten Neuerungen gehört der Memory-Manager, welcher die Leistung von Anwendungen verbessert. Außerdem schafft ein Scheduler jetzt mehr Flexibilität und Kontrolle darüber, wie Knoten zur Bereitstellung von Pods ausgewählt werden. Dank ReplicaSet Downscaling stehen zwei neue Strategien zur Verfügung, um ein Cluster herunterzuskalieren (semi-random und core based). Diese Strategien eignen sich insbesondere für Workloads, bei denen eine hohe Verfügbarkeit erforderlich ist.

5. Kontinuierliche Backups mit Point-in-Time-Wiederherstellung sind jetzt für Azure Cosmos DB allgemein verfügbar

Azure Cosmos DB unterstützt jetzt Point-in-Time-Wiederherstellung. Diese ist beispielsweise dann hilfreich, wenn ein Container oder sogar ein ganzes Konto versehentlich gelöscht wurde – über die Funktion können diese schnell wiederhergestellt werden. Die Wiederherstellung ist in jeder Azure-Region, in der Backups existieren, möglich. Der Modus für kontinuierliche Backups für die Core (SQL) API und Azure Cosmos DB API für MongoDB erlaubt kleinteilige Wiederherstellungen über das Azure Portal, die Azure CLI, den Azure Resource Manager und über PowerShell zu einem beliebigen Wiederherstellungspunkt innerhalb der letzten 30 Tage.

In einem stabilen Zustand werden alle Änderungen, die auf dem Quellkonto (einschließlich Datenbanken, Containern und Elementen) durchgeführt wurden, innerhalb von 100 Sekunden asynchron gesichert. Sie können beispielsweise bereitgestellte Container, oder das gesamte Konto wiederherstellen. Beachten Sie, dass es verschiedene Konfigurationen gibt, die nicht wiederhergestellt werden können, wie z. B.:

  • VNET-, Firewall- und Private Endpoint-Einstellungen,
  • Konsistenzeinstellungen – standardmäßig wird der Account mit den Einstellungen der Session wiederhergestellt,
  • Regionen,
  • gespeicherte Verfahren, Trigger und Benutzerdefinierte Funktionen (UDFs).

Erfahren Sie hier mehr zu dem Thema.

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