Wie stellt die Deutsche Telekom sicher, dass eine Verarbeitung personenbezogener Daten durch einen z.B. britischen oder US-Anbieter im Einklang mit der DSGVO erfolgt?

Die Verarbeitung personenbezogener Daten in so genannten Drittländern richtet sich nach der Drittlandsregelung der DSGVO. Das bedeutet, dass eine Verarbeitung personenbezogener Daten in Ländern außerhalb des Geltungsbereichs der DSGVO unter den dort definierten Umständen zulässig ist. So stellt die Deutsche Telekom sicher, dass personenbezogene Daten nur in Ländern verarbeitet werden, für die ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission vorliegt, und falls nicht, dass zwischen Deutscher Telekom und Verarbeiter EU-Standard-Datenschutzklauseln abgeschlossen werden. Außerdem erfolgt keine Verarbeitung personenbezogener Daten ohne Vorliegen einer Vereinbarung für die Auftragsverarbeitung (AVV). Die grundlegende DSGVO-Konformität eines Verarbeiters stellt die Deutsche Telekom in Form des Privacy and Security Audits (PSA) sicher – darüber hinaus werden immer die Technisch-Organisatorischen Maßnahmen (TOM) des Verarbeiters auditiert.

Liegt keine Auftragsverarbeitung zwischen Deutscher Telekom und Verarbeiter vor (hat also die Deutsche Telekom keinen Zugriff auf personenbezogene Daten des Kunden und reicht diese nicht zur Verarbeitung an den Verarbeiter weiter), dann ist der Kunde gehalten, selbst einen AVV direkt mit dem Verarbeiter abzuschließen.


Letzte Bearbeitung: 26.03.2021

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