Enio GmbH und DSI vCloud: flexibles Hosting für komplexe Anwendungen

20.11.2015 von Redaktionsteam TelekomCLOUD
Die Enio GmbH nutzt die DSI vCloud aus der TelekomCLOUD.
Fritz Vogel, Enio GmbH.Quelle: Astrid Grosser

Apple, Google, Tesla, BMW – langsam aber sicher schwingt in Europa das Pendel auf Elektromobilität. Autos mit Elektromotor richtig zu nutzen, machen aber erst Unternehmen wie die österreichische Firma enio möglich: Große Mengen Strom müssten zum Beispiel zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sein, und Öko-Strom will richtig verteilt werden. ENIOs Software-Lösungen und Konzepte stellen das sicher.

Seine komplexe IT-Infrastruktur betreibt der Technologieführer dabei seit 2015 in der DSI vCloud von T-Systems. Warum der Wechsel in die Cloud die sicherste und beste Lösung für ENIO war, erklärt uns Geschäftsführer Fritz Vogel.

Vogel skizziert den Alltag, der uns alle mit Elektro-Mobilität erwartet: Wenn die Mitarbeiter des Geschäftsführers – er selbst fährt meist mit der Bahn und lässt das E-Auto, einen ZOE in der Firmengarage stehen – morgens mit ihren E-Fahrzeugen in der Arbeit ankommen, schließen sie die Elektro-Autos erst einmal in der Garage zum Laden an.

Normalerweise ist der Ladevorgang dabei so eingestellt, dass er beginnt – wenn die Solar-Panels auf dem Dach die ersten Sonnenstrahlen in Strom umwandeln. Für diese intelligente Steuerung ist die Software seines eigenen Unternehmens zuständig. Vogel und sein Team liefern die nötigen Konzepte und Software-Lösungen, die man für die Steuerung der Lade-Infrastruktur braucht. Denn was ist zum Beispiel, wenn Vogel oder seine Kollegen bereits am Vormittag einen Auswärtstermin haben, die Autos aber nicht vollständig mit Öko-Strom geladen wären? Dann stellt er mit seinem Smartphone ein, dass das Auto schon früher vollgeladen werden soll – mit herkömmlichem Strom.

Freie Bahn für die Markterschließung

"Unsere anspruchsvollen Lösungen machten einen Umzug in die Cloud zu mehr als einer kostensparenden und komfortablen Alternative gegenüber dem eigenen Rechenzentrum. Wir brauchten Ausfallsicherheit und die Möglichkeit, unser System jederzeit mit mehr Rechenleistung zu versorgen. Schließlich können wir im Moment nicht absehen, wie viele Nutzer unser System in einem halben Jahr nutzen werden. Und bei so etwas Wichtigem wie der Mobilität können wir uns keine Schwächen in der IT-Infrastruktur leisten. Eine Lösung bot uns Dynamic Services for Infrastructure mit der vCloud, kurz DSI vCloud. Unsere Software läuft jetzt in der Cloud und wir können uns auf die Erschließung unseres Marktes konzentrieren", sagt Vogel. 

Der Umstieg auf die vCloud brachte dem Unternehmen gleich mehrere Vorteile:

  • skalierbare Serverleistung, je nach Bedarf
  • übersichtliche Kosten
  • Autonomie: IT-Ressourcen können selbstständig verwaltet werden
  • Unterstützung bei der Einführung durch T-System-Experten
Die Enio GmbH nutzt die DSI vCloud aus der TelekomCLOUD.
Der Einsatz der DSI vCloud ermöglicht dem jungen Unternehmen eine höchstmögliche Flexibilität bei der Planung und Einführung neuer Anwendungen (Symbolbild).Quelle: Astrid Grosser

Für mehr Nachhaltigkeit: Mit ENIOs Energiemanagement geht kein produzierter Strom mehr verloren

Der Ausbau erneuerbarer Energien wurde von der Regierung zwar stark voran getrieben, “nur fehlte bisher die Möglichkeit, erneuerbare Energie auch optimal zu verwerten, wenn es etwa extrem sonnig oder sehr windig war, aber die Nachfrage für all den Öko-Strom nicht ausreichte,“ so Vogel. „Genau hiervon profitieren nun die Elektrofahrer, die an Ladesäulen auf Basis unserer Software Strom tanken. Wer Öko-Strom tankt, dabei aber flexibel ist, fährt in Zukunft billiger. Der Ladevorgang setzt aber eventuell später ein oder wird zeitweise reduziert, wenn weniger Öko-Strom verfügbar ist – und verstärkt, wenn viel erneuerbare Energie verfügbar ist.

Seine Flexibilität kann der Fahrer dank unserer Software etwa über eine App festlegen.“ Auch andere komplexe Management-Systeme, wie etwa das Billing oder die Authentifizierung des Fahrers laufen dabei im Hintergrund.

Die Cloud tut gute Dienste für ENIO und Partner-Unternehmen, die die Technologie nutzen. Kunden sind zum Beispiel Stromerzeuger selbst, aber etwa auch Banken, Kommunen oder Supermärkte, die ihren elektrisch angetriebenen Kunden einen zusätzlichen Service für ihre Elektro-Autos bieten wollen.

ENIO wurde zwar erst 2013 gegründet, ging allerdings aus zwei Unternehmen hervor, die schon seit Jahren im Bereich Energielogistik aktiv waren. „Weil das Thema Elektromobilität auch in der breiten Masse immer mehr ankommt, konnten wir in den letzten Jahren ein Wachstum von 70 bis 90 Prozent verbuchen. Unsere Software verwaltet aktuell deutlich über 1000 Ladepunkte in Europa und stellt für Anwender sicher, dass beim Laden alles rund läuft. Nächstes Jahr könnten es schon doppelt so viele Stationen sein, die mit unserer Software verwaltet werden. Und genau darauf möchten wir vorbereitet sein. Ohne ein Cloud-Hosting wäre das alles viel schwerer und auch teurer“, sagt Fritz Vogel. Hintergrund: In der vCloud zahlen Unternehmen immer nur so viel Kapazität und Rechenleistung, wie sie gerade benötigen.

Cloud-Experten der T-Systems unterstützten bei der Umstellung

„Die größte Herausforderung bei der Umstellung auf die Cloud war die Synchronisation der verschiedenen Schnittstellen,“ sagt Vogel. Für solche Fälle steht ein Spezialisten-Team von T-Systems zur Verfügung und begleitet Kunden beim Wechsel. „In sechs bis acht Wochen war der Umstellungsprozess bei enio komplett über die Bühne, ohne dass unsere Partner und deren Kunden davon etwas mitbekommen haben“, sagt Fritz Vogel. 

In der vCloud wird jetzt ein Großteil der ENIO-Kundendaten verwaltet. Die Datensicherheit seiner IT-Infrastruktur liegt Vogel sehr am Herzen. „Wir hätten die vCloud nicht gewählt, wenn wir im Punkt Datensicherheit T-Systems nicht vertraut hätten. Die Daten liegen jetzt sicher in zwei geografisch von einander getrennten Rechenzentren in Wien. Und wenn ein Kunde seine Daten in einem anderen Land lagern möchte, ist das auch möglich, ohne auf die Cloud verzichten zu müssen.“

Vogels Traum vom sauberen Straßenverkehr

Fritz Vogel bezeichnet sich selbst als Visionär. Seine Zukunftsvision für Elektromobilität ist unter anderem von Norwegen inspiriert. 20 Prozent der Kfz-Neuzulassungen fallen dort auf Elektro-Autos. „Wenn sich das bei uns durchsetzen würde, wäre das nicht nur für die Umwelt ein riesiger Fortschritt, sondern auch für unsere Gesundheit."

Laut einer OECD-Studie sterben im Jahr weltweit über drei Millionen Menschen, davon auch zig-tausende in Europa, an Atemwegserkrankungen aufgrund der Luftverschmutzung fossiler Fahrzeuge im Straßenverkehr. Die Vision von einem gesunden und umweltfreundlicheren Verkehr treibt mich an. Mit ENIO habe ich das Gefühl, wirklich etwas in diese Richtung zu bewegen.“


Auf einen Blick: Enio GmbH und DSI vCloud

  • Unternehmen: Enio GmbH
  • Gründungsjahr: 2013
  • Firmensitz: Wien
  • Branche: Energielogistik
  • Mitarbeiter: 12
  • Eingesetzte Lösungen aus dem TelekomCLOUD-Portal: DSI vCloud

Das Unternehmen:
Die Enio GmbH geht aus einem Zusammenschluss von zwei Unternehmen hervor, die seit 2009 im Bereich Elektromobilität tätig sind. Sie liefert technologisch führende Lösungen im Bereich Hardware, Firmware und Software für den Aufbau und den Betrieb von Lade-Infrastruktur für E-Mobilität. Das Unternehmen betreibt außerdem für seine Kunden europaweit mehrere hundert Ladestellen.

Herausforderung:
Um bei der Planung und Einführung neuer Anwendungen im Wachstumsmarkt Elektromobilität und Infrastruktursteuerung so flexibel wie möglich zu bleiben, war eine statische Lösung mit klassischem Rechenzentrum für ENIO keine Option mehr.

Lösung:
ENIO entschied sich für die DSI vCloud. Hier kann Serverkapazität je nach Bedarf hinzu- oder abgebucht werden. Außerdem war die 99,98-prozentige Ausfallsicherheit der DSI vCloud ein wichtiges Argument für den Geschäftsführer Fritz Vogel und seinen Geschäftspartner Franz Schodl. Die Kosten bleiben dabei übersichtlich und skalierbar, was für das kleine Unternehmen sehr wichtig ist. Außerdem halfen die Experten von T-Systems dem 12-köpfigen Team bei der Umstellung auf die Cloud.

Ergebnis:
Jetzt betreibt ENIO unter anderem seine „ETSweb Platform“ in der vCloud mit Self-Management und evaluiert gerade den Einsatz der Internet Business Suite der Telekom für Customer Self-Care, Identity Management, CRM und Billing. DSI vCloud läuft für ENIO auf zwei geografisch getrennten Tier3+ Rechenzentren in Wien. ENIO kann mit der vCloud so flexibel wie möglich arbeiten.

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