Die Telefonanlage aus der Cloud: auspacken und lostelefonieren!

21.01.2016 von Redaktion
Stefan Gerken, Deutsche Telekom
Stefan Gerken ist Experte fĂŒr die
„DeutschlandLAN Telefonanlage
aus dem Netz auf Basis NFON“.

Seit 25 Jahren ist Stefan Gerken bei der Deutschen Telekom im Einsatz. Dort arbeitet er im Bereich Group Innovation und vertritt im Projekt NFON das Commercial Management.

Wir haben mit ihm ĂŒber das neue Produkt „DeutschlandLAN Telefonanlage aus dem Netz auf Basis NFON“ gesprochen. Im Interview stellt er die topmoderne Telefonanlage vor, die alle Funktionen einer modernen TK-Anlage vereint.

Herr Gerken, was genau steckt hinter der neuen Telefonanlage NFON?

Stefan Gerken: NFON ist salopp gesagt eine Telefonanlage aus dem Netz. Wir bieten Kunden im Small Medium Business damit eine Telefonanlage aus der TelekomCLOUD an. FĂŒr die Kunden bedeutet das im Klartext: Auspacken und sofort lostelefonieren. Die Verwaltung der Anlage erfolgt dabei ĂŒber eine WeboberflĂ€che. Die ganzen Zusatzfunktionen einer TK-Anlage, wie Anrufmanagement, Voice-Mail, Routing oder auch Heimarbeitsplatz können dort intuitiv eingestellt werden. Spezielle Kenntnisse dafĂŒr sind nicht erforderlich. Auch die Telefone, die der Kunde dann ĂŒber die TelekomCLOUD gebucht hat, sind bereits vorkonfiguriert. Sie mĂŒssen also nur noch ausgepackt und eingesteckt werden.

DeutschlandLAN NFON
Schließen Sie die NFON-Telefonanlage an und telefonieren Sie gleich los!

Das klingt einfach. Was unterscheidet NFON von einer klassischen Telefonanlage?

Stefan Gerken: Im Vergleich zu Standard-TK-Anlagen fallen zeitaufwendige Prozesse weg. Die Zeiten von umstĂ€ndlichen Angebotserstellungen, MontageauftrĂ€gen oder in denen ein Service-Techniker rauskommen muss, gehören damit der Vergangenheit an. Bei NFON steht der Customer Sales Service also klar im Vordergrund – und das ĂŒber den Ansatz der TelekomCLOUD. Der Kunde kann NFON flexibel bestellen, schnell anschließen und anschließend lostelefonieren.

Welches sind die grĂ¶ĂŸten Vorteile von NFON?

Stefan Gerken: Der grĂ¶ĂŸte Vorteil ist die volle FlexibilitĂ€t. Der Kunde hat mehrere mobile EndgerĂ€te, die er an einer Telefon-Nebenstelle nutzen kann. Die Bedienung ist dabei sehr flexibel. Zu- und Abbuchungen von zusĂ€tzlichen ArbeitsplĂ€tzen funktionieren in der TelekomCLOUD. Dabei lassen sich sĂ€mtliche Funktionen per Mausklick verwalten. Ein großer Pluspunkt ist auch Plug and Play. Dadurch, dass die GerĂ€te vorkonfiguriert sind, muss der Kunde die Telefone nur anstecken und kann starten. Ein weiterer Vorteil ist, dass man immer up to date ist. Das rĂŒhrt daher, dass sich die Telefonanlage in der Cloud befindet, werden Software-Updates automatisch kostenfrei eingespielt.

Wie funktioniert das im Detail?

Stefan Gerken: Ganz einfach, das mĂŒssen Sie sich so vorstellen: Es handelt sich dabei um ein sogenanntes Multi-Tenant-System. Das heißt, man hat einmal eine Instanz in der Cloud gebaut und dort kommen ganz viele Kunden drauf. Hatte man bei Standard-TK-Anlagen eine Art Single-Instanz, liegt bei NFON eine Multi-Instanz vor. Wenn ein Hersteller also eine Produktverbesserung plant, spielt er diese einmal ĂŒber Nacht ein und alle Kunden können davon kostenfrei profitieren. Man ist also immer up to date.

Software-Updates werden automatisch kostenfrei eingespielt
Ein Vorteil der Telefonanlage: Da sie sich in der Cloud befindet, werden Software-Updates automatisch kostenfrei eingespielt.

FĂŒr welche Kunden im Speziellen ist die moderne Telefonanlage gedacht?

Stefan Gerken: Die Zielgruppe sind small- und medium-sized Enterprises, also genauer gesagt Unternehmen bis 20 Mitarbeiter. FĂŒr sie ist NFON ideal geeignet. Das können beispielsweise ZahnĂ€rzte, RechtsanwĂ€lte oder Apotheker sein.

Wie sieht der Markttrend von cloud-basierten Telefonanlagen in Deutschland ĂŒberhaupt aus?

Stefan Gerken: Wir haben heute noch 80 Prozent in der On-Premise-Welt. Das heißt, bislang hat der Kunde klassische Telefonanlagen, die dann vor Ort installiert wurden, gekauft oder ĂŒber mehrere Jahre gemietet. Die mittlere Nutzungsdauer betrĂ€gt dafĂŒr etwa 7 Jahre. Durch das Cloud-Modell hat man festgestellt, dass es sehr attraktiv ist, nicht mehr On-Premise aufzubauen, sondern die Vorteile der Cloud zu nutzen. Daher wĂ€chst der Markt, wenn auch noch langsam.

Können Sie das in konkreten Zahlen ausdrĂŒcken?

Stefan Gerken: Ja, wir haben im Jahr 2015 einen adressierbaren Markt von 51 Millionen Euro allein in Deutschland. Bis 2019 liegt die Wachstumsprognose bei rund 26 Prozent. Das Marktwachstum ist auch durch die IP-Migration und Integration von Kommunikationsanwendungen getrieben. Insgesamt ist dieser Markt also im Vergleich zum gesamten Communication-as-a-Service-Markt, wo wir aktuell bei einem Gesamtvolumen von 381 Millionen Euro liegen, zwar noch klein, dafĂŒr aber sehr interessant.

Welche Faktoren machen den Markt so reizvoll?

Stefan Gerken: Ein Faktor ist natĂŒrlich die Umstellung von ISDN auf IP. Viele Kunden, die noch in der ISDN-Welt sind, denken deswegen gerade jetzt ĂŒber eine IP-Migration nach. Genau in diesem Zusammenhang wollen sie ihre alte Telefonanlage austauschen. Und wenn sie sowieso schon auf IP umstellen, liegt der Gedanke nahe, auch ein Cloud-Produkt zu nutzen. Das ist der Trigger-Point aufseiten des Marktes. Die Prognose fĂŒr Communication-as-a-Service, also fĂŒr Telefonanlagen aus dem Netz oder der Cloud, bewerte ich daher als grundsĂ€tzlich positiv. Ein kleiner Markt mit großen Wachstumschancen!

Sehen Sie sich unser ErklÀrvideo zu DeutschlandLAN NFON an:


Auf einen Blick: die Vorteile von DeutschlandLAN NFON

  • Plug-and-play: Telefone anstecken und starten!
  • Volle FlexibilitĂ€t: Sie können mehrere EndgerĂ€te an einer Nebenstelle nutzen.
  • Nehmen Sie monatliche Anpassungen an Ihre BedĂŒrfnisse vor und nutzen Sie Funktionen wie einen individuellen Anrufbeantworter bereits ab der ersten Nebenstelle.
  • GĂŒnstiger Preis: Sie zahlen monatlich 5,95 Euro pro Telefon-Nebenstelle.
  • Made in Germany: Entwicklung, Betrieb und Support erfolgen in Deutschland; die SprachqualitĂ€t ist TÜV-zertifiziert.

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