Keine Budgetfreigabe für den Wechsel in die Cloud? Mit diesen 6 Argumenten überzeugen Sie Ihren Chef!

04.11.2016 von Redaktion

Cloud Computing ist nicht ohne Grund das Thema der Stunde. Schließlich machen Anwendungen und Dienste aus der Wolke Unternehmen effizienter und flexibler. Obwohl die Digitalisierung der Geschäftsprozesse und der IT-Infrastruktur zahlreiche Vorteile bietet, scheuen sich einige noch immer vor einem Umstieg auf cloudbasierte Lösungen. Eines der Argumente gegen Empfehlungen aus den IT-Fachabteilungen ist oft, dass der finanzielle Aufwand für den Wechsel in die Cloud zu hoch sei. Doch das muss nicht sein: Wir haben hier nicht nur die sechs beliebtesten Gegenargumente zusammengestellt, sondern liefern Ihnen auch die passenden Antworten, um diese ganz locker zu entkräften. Viel Erfolg!

Bislang aus Kostengründen keine Cloud? – So überzeugen Sie Ihren Chef
Bereit für den Wechsel? Eine starre und unflexible IT ist in der heutigen Zeit ein großes Hindernis

1. Gegenargument: „Cloud-Lösungen können wir uns nicht leisten!“

Ihre Antwort kann guten Gewissens lauten: „Chef, bei allem Respekt, Sie irren sich!“ Denn Cloud-Lösungen kann sich heutzutage jedes Unternehmen, ganz gleich welcher Größe, leisten. Für Start-ups oder kleine Firmen, die über ein begrenztes Kapital verfügen, sind Dienste aus der Cloud aus finanzieller Sicht sogar ganz besonders zu empfehlen. Ein Hauptgrund dafür, dass sich Cloud-Angebote immer größerer Beliebtheit erfreuen, ist der günstige Preis, der seit Jahren stetig fällt. Wie das britische Marktforschungsunternehmen Tariff Consultancy Ltd. (TCL) herausgefunden hat, sind die Kosten für einen Einstiegsserver in den vergangenen Jahren um satte 66 Prozent gesunken.

Mit der Open Telekom Cloud haben Kunden die Möglichkeit, IT-Infrastruktur wie solche Server flexibel zu buchen. Mit dem „Pay-as-you-go-Modell“ zahlen sie immer nur genau die Kapazitäten, die sie gerade benötigen.

Wie schaffen es Cloud-Anbieter wie etwa die Deutsche Telekom, so günstige Preise anzubieten? Erklärtes Ziel der Open Telekom Cloud ist der Anspruch „einfach, sicher und günstig“ zu sein, sodass die Preise einer kontinuierlichen Überprüfung und Anpassung an das sinkende Marktniveau unterzogen werden. Dass T-Systems eines der energieeffizientesten Rechenzentren weltweit betreibt, ist ein zusätzlicher Grund, sich die attraktiven Angebote näher anzusehen.

2. Gegenargument: „Die Preismodelle einer Cloud sind ein Buch mit sieben Siegeln!“

Ihre Antwort: Lesen hilft :-). Zugegeben, wer sich als IT-Fachfremder einmal eine Cloud-Rechnung am Ende des Monats angesehen hat, könnte vielleicht zu diesem Schluss kommen – ziemlich viele Zahlen, Preise und Begriffe. Die vermeintliche Unübersichtlichkeit ist jedoch der verbrauchsabhängigen IT-Ressourcen-Messung und den damit verbundenen variablen Kosten geschuldet. Das von vielen Cloud-Providern angebotene Pay-per-use-Modell sorgt dafür, dass Sie nur das zahlen, was Sie im Laufe des Abrechnungsmonats auch tatsächlich genutzt haben. Dieses Preismodell eignet sich insbesondere für Unternehmen, die die Entwicklung ihres Business zunächst nur schwer abschätzen können.

Daher ist die Analyse des eigenen Geschäftsmodells samt den benötigten Funktionen Grundvoraussetzung, bevor man sich für ein Preismodell entscheidet. Wenn IT-Fachabteilungen diese Bewertung anhand der unternehmensinternen Anforderungen durchführen, liefern sie somit auch für Budget-Verantwortliche schwarz auf weiß Argumente, welches Angebot das passende für die Firma ist. Je nach Nutzungsverhalten können sich statt On-Demand-Modelle alternativ auch Reserved-Preismodelle (reservierte Kapazitäten zur Fixpauschale) oder Mischmodelle anbieten. Wichtig ist, dass das jeweilige Preismodell optimal zum individuellen Geschäftsvorhaben passt und nicht umgekehrt. Sie finden hier einen ausführlichen Beitrag zu den Preismodellen im Cloud Computing.

3. Gegenargument: „Die Cloud lohnt nicht, weil sie nur eine Mode-Erscheinung ist!“

Ihre Antwort: Und dieses Internet ist auch nur eine Phase. Zugegeben, in die Zukunft sehen kann niemand. Doch Cloud-Lösungen als Mode-Erscheinungen zu bezeichnen, die womöglich bald schon wieder Geschichte sein werden, ist eine äußerst gewagte These. Das wäre tatsächlich in etwa so, als wenn Sie die Zukunft des Internets infrage stellen würden. Fakt ist, dass Public-Cloud-Dienste bei Unternehmen auf ein steigendes Interesse stoßen. Dies belegt die Studie „Cloud Insights 2016“, die IDG Business Research Services in Zusammenarbeit mit T-Systems durchgeführt hat. Laut dieser ist mittlerweile etwa jede dritte Firma in Mitteleuropa dazu bereit, IT-Services aus einer Public Cloud wie beispielsweise der Open Telekom Cloud zu beziehen.

Jedes vierte Unternehmen favorisiert eine hybride Lösung, also eine Mischform von IT-Diensten aus einer Cloud und IT-Ressourcen aus dem eigenen Rechenzentrum. Laut Studie gelten vor allem IaaS-Lösungen wie Storage und Server sowie PaaS-Lösungen wie beispielsweise AppAgile als bevorzugte Anwendungen, die aus einer Cloud bezogen werden. Es ist also kein Einzelphänomen, sondern ein klarer Trend, dass immer mehr Unternehmen zentrale Workloads in eine Cloud verlagern. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und den Anschluss an die Konkurrenten nicht zu verlieren, ist die Entscheidung für die Cloud daher mit Hinsicht auf Wirtschaftlichkeit von elementarer Bedeutung.

Die Entwicklung und Prognosen zum Marktvolumen sprechen ebenfalls dafür: Laut Statista betrug 2012 das Marktvolumen im Bereich Cloud Services in Deutschland rund 1,4 Milliarden Euro, die Prognose für 2016 liegt bei 6,2 Milliarden Euro.

Statista: Prognose zur Marktentwicklung für Cloud-Computing i
Quelle: Statista

4. Gegenargument: „Die Auslagerung von Daten ist teuer und geht auf Kosten der Sicherheit!“

Wer denkt, dass seine Daten im „Firmenkeller“ am sichersten aufbewahrt sind und er sich daher Cloud-Lösungen buchstäblich sparen kann, begeht einen schweren Irrtum. Üblicherweise weist das Rechenzentrum eines Cloud-Anbieters ein vielfach höheres Sicherheitsniveau als der Serverraum einer kleinen oder mittelständischen Firma auf. Wer auf Datenschutz und -sicherheit keinen besonders großen Wert legt, spart möglicherweise genau am falschen Ende. Das Beratungshaus 451 Research hat ermittelt, dass Public-Cloud-Nutzern die Einhaltung von EU-Datenschutzregelungen und ein erhöhtes Sicherheitsniveau sogar einen Preisaufschlag wert sind. Wie aus dem Cloud Price Index hervorgeht, zahlen europäische Unternehmen im Vergleich zu US-amerikanischen zwischen sieben und 19 Prozent mehr, um „auf der sicheren Seite“ zu sein.

Laut der Studie von 451 Research möchten die Cloud-Nutzer in Europa nicht riskieren, gegen Compliance- beziehungsweise Datenschutzbestimmungen zu verstoßen, indem sie auf vergleichbare günstigere Public-Cloud-Dienste aus dem Ausland zurückgreifen. Die Open Telekom Cloud hat zum Beispiel im Vergleich zu US-amerikanischen Anbietern durch ihr TwinCore-Rechenzentrum in Magdeburg/Biere einen klaren Standortvorteil, da sie als eine der wenigen Public Clouds überhaupt unter deutschem Recht steht. Fragen Sie doch einmal den Budget-Verantwortlichen in Ihrem Unternehmen, ob er für die Datensicherheit und den Datenschutz ohne Cloud-Lösung garantieren kann.

5. Gegenargument: „Die Migration von Daten ist kompliziert und geht ins Geld!“

Auch in diesem Punkt können Sie Ihrem Chef den Wind aus den Segeln nehmen. Die Daten-Migration ist auch ohne zusätzliche Investitionen möglich. Wenn in Ihrem Unternehmen bereits die IT-Infrastruktur oder einige Applikationen in einer Public Cloud betrieben werden, ist bei guten Cloud-Providern ein Wechsel günstig, schnell und unkompliziert. Bei der Open Telekom Cloud garantiert ein Standard-API die Kompatibilität mit den meisten IT-Systemen. Die Migration wird vollständig per Internetzugang automatisiert.

Weil die Open Telekom Cloud auf der lizenzfreien OpenStack-Technologie basiert und zudem flexible Preismodelle anbietet, sind auch smarte Hybrid-Lösungen möglich. Dadurch können Teile Ihrer alten IT-Infrastruktur parallel weiterlaufen. Downtimes sind nahezu ausgeschlossen und zusätzliche personelle Ressourcen werden während der Migration ebenfalls nicht beansprucht, sodass sich Mitarbeiter im Unternehmen auf das Wesentliche konzentrieren können. Auch das spart Kosten und führt zu einer erhöhten Effizienz.

6. Gegenargument: „Durch die Abhängigkeit eines Cloud-Providers steuern wir in eine Kostenfalle!“

Die Angst vor der Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter treibt so manchem Budget-Verantwortlichen den Schweiß auf die Stirn. Nehmen Sie ihm diese Angst, indem Sie ihm die OpenStack-Technologie erklären. Denn Cloud-Plattformen, die auf Basis dieser offenen Schnittstelle konzipiert sind, lösen genau diese Problematik. Bei cloudbasierten Diensten – ganz egal, ob IaaS, SaaS oder PaaS – besteht für den Kunden Wahlfreiheit bei der Nutzung, was neben der Flexibilität auch die Steuerung von Kosten begünstigt. Der sogenannte Vendor-Lock-in wird zum Beispiel bei der Open Telekom Cloud ausgeschlossen, weshalb Ängste vor Abhängigkeit und einer Kostenfalle praktisch unbegründet sind.

Fazit: Wer argumentieren kann, ist klar im Vorteil

Letztendlich ist es im Sinne jedes Unternehmens, sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Eine starre und unflexible IT ist in der heutigen Zeit ein großes Hindernis, da immer mehr Unternehmen die Vorteile von Cloud-Lösungen erkennen und in ihre Digitalisierungsstrategie einbeziehen. Wenn IT-Verantwortliche die Chancen einer Cloud erläutern und die oft falsch eingeschätzten Gegenargumente widerlegen können, steht einem baldigen Umstieg nichts mehr im Wege – schon gar nicht aus Kostengründen. Schließlich kann es nicht im Interesse des Unternehmens sein, dass sich eine Schatten-IT bildet.

Und nun: Viel Erfolg!


Auf einen Blick: die Vorteile der Open Telekom Cloud

  • Sicherheit: Die Daten werden in hochsicheren Rechenzentren der Telekom in Deutschland gehostet.
  • Skalierbarkeit: Rechenleistung und Speicher können in wenigen Augenblicken online bestellt, eingerichtet und jederzeit flexibel angepasst werden.
  • Preismodelle: Wir bieten Ihnen flexible und feste Vertragslaufzeiten und auch eine Kombination aus beiden Modellen.
  • Kein Vendor Lock-in: Die Open Telekom Cloud basiert auf OpenStack, einem offenen Open-Source-Standard. Sie können den Anbieter jederzeit wechseln.
  • Individuelle Konfiguration: CPU, RAM, Storage, Netzwerk – stellen Sie sich ein Angebot zusammen, das Ihren Anforderungen optimal entspricht.
  • IaaS für alle: Die Open Telekom Cloud ist hochgradig flexibel und daher für Unternehmen jeder Größe geeignet.
Redaktionsteam TelekomCLOUD

Das Redaktionsteam gibt Praxistipps zu den Anwendungen aus der TelekomCLOUD, schreibt Ratgeber und Checklisten und spricht mit Experten oder Kunden zu allen Themen rund um SaaS, IaaS und PaaS. Sie erreichen uns unter cloud-blog(at)telekom.de

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